Die Biene

Logo-Bienenwaben-Ausschnitt

BEE CAREFUL

Für Natur und Mensch sehr wichtig

Bienen erzeugen nicht nur guten Honig. Vielen ist die Bedeutung der Biene in unserer Gesellschaft nicht bewusst. Sie tragen einen großen Teil, als Bestäuber Insekten, zu unserem Ökosystem bei.

Unter allen Bestäubern spielt die Honigbiene die größte ökologische Rolle. Dass wir so viele unterschiedliche Arten von Gemüse, Obst und Blumen haben, verdanken wir der Biene.

Denn die Biene frisst mit ihrem Rüssel gerne Blumennektar. Während sie für ein paar Sekunden auf einer Blüte sitzt, verfangen sich ein paar Blütenpollen in ihrem Haarkleid. Wenn sie dann zu einer anderen Blüte fliegt, streift sie dort ein paar Pollenkörnchen ab. Dadurch wird die andere Blume bestäubt. Tut die Biene das nicht, können keine neuen Pflanzen wachsen. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen und genießen.

Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der westlichen Honigbiene – auch apis mellifera genannt – bestäubt. Sie ist also hauptverantwortlich für gute Ernten und ökologische Vielfalt. Die restlichen 20 Prozent gehen auf das Konto von Hummeln, Schmetterlingen, Wildbienenarten, Fliegen und anderen Insekten. Das macht sie zum dritt wichtigsten Nutztier hinter Schwein und Rind. Sterben die Bienen, könnte dies eine Lebensmittelkrise auslösen.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Albert Einstein, 1949)

NICE TO KNOW

Unglaubliche Fakten über Bienen

  1. Bienen sind nicht nur sprichwörtlich fleißig. Für ein Glas Honig müsste eine einzige Biene drei Mal um die Erde fliegen.
  2. 1 kg Honig ist die Lebensarbeit von 350 bis 400 Bienen.
  3. Eine Biene fliegt in 2 Minuten 1 km.
  4. Eine Biene legt in ihrem Leben ca. 8.000 km zurück.
  5. 10 Bienen wiegen 1 Gramm.
  6. Die Biene des Sommers lebt nur 3 Wochen, dann hat sie sich zu Tode gearbeitet.
  7. Die Winterbiene lebt bis zu sieben Monate. Sie muss so lange leben, um die Königin während der brutfreien Zeit über den Winter zu bringen.
  8. Eine Königin kann am Tag ungefähr 2.000 Eier legen.
  9. Eine Bienenlarve bekommt 2.000 Pflegebesuche.
  10. Eine Bienenlarve hat nach 6 Tagen ihr Anfangsgewicht um das 500-fache vermehrt.
  11. Bienen können sich Gesichter merken und so ihre Imker erkennen. Und das ist noch nicht alles: Sie geben ihr Wissen sogar an ihre Nachkommen weiter!
  12. Bienen können noch besser riechen als Hunde! Sie könnten schon kleinste Mengen Sprengstoff oder Drogen erschnüffeln.
  13. Manchmal sammeln Bienen den Saft vergorener Früchte und werden davon betrunken. Sie strecken dann häufig ihre „Zunge“ raus. So ein Bienenrausch kann zwei Tage dauern.
  14. Bei Bienen geht es demokratisch zu. Das Bienenvolk wählt seine zukünftige Bienenkönigin gemeinsam.
  15. Die Honigbiene ist eines der wichtigsten Nutztiere des Menschen! Ohne die fleißigen Bestäuber wäre unsere Ernte klein.
  16. Ein einziges Bienenvolk kann drei Millionen Obstblüten am Tag bestäuben! Allein zwei Millionen Tonnen Äpfel verdanken wir jedes Jahr der Bestäubung durch Bienen.
  17. Bienen haben „Schweißfüße“: Über ihre Füße geben sie eine stark riechende Flüssigkeit ab. Damit markieren sie Futterplätze oder Wasserstellen für andere Bienen.
Biene-Sketch-02